TV Weingarten Handball e.V.

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Weibliche Jugend stellt die Weichen für 21/22

Kontinuität auf den Trainerpositionen und Weiterführen der Kooperation mit den Nachbarn vom TSB - so könnte man die Eckpfeiler für die Neue Saison bezeichnen

Es hätte sportlich eine einzigartige Saison werden sollen - mit allen Teams von der C- bis zur A-Jugend in der Württembergliga. Dazu noch sportlich sehr gut gestartet, dann kam der Saisonabbruch und inzwischend quälend lange 3 Monate des individuellen Trainings oder des Online-Treffens mit den Mannschaften. 

Doch im TVW-Lager heißt es vorwärts schauen auf die Saison 21/22. Bereits seit Weihnachten basteln die Verantwortlichen am neuen Konzept des oberen weiblichen Jugendbereichs für die nahe Zukunft und können dabei erfreulicherweise auf das komplette Trainerteam aus der Vorsaison bauen. Mehr noch: Das Konzept ist bereits jetzt schon auf die nächsten zwei Jahre ausgelegt. So werden in der kommenden Saison schon perspektivisch Trainingseinheiten mit den Teams der Saison 22/23 stattfinden und die Verzahnung zwischen den Jahrgängen soll noch enger werden. Der TVW verspricht sich dadurch - wie bereits die letzten drei Jahre - optimale Voraussetzungen gerade im Hinblick auf die ebenso wichtige, wie kurze Qualiphase. 

Ein Gewinn für den Handball im Schussental ist weiterhin die enge Kooperation zwischen den Nachbarn aus Weingarten und Ravensburg. Nach den guten Erfahrungen, hat man die Kooperation nun auf die B- und A-Jugend ausgeweitet. Insgesamt ist man so in der Lage im A- und im B-Jugendbereich jeweils zwei Teams an den Start zu bringen. Dies soll zum einen den Leistungsgedanken weiter fördern, andererseits bieten die zweiten Mannschaften Spielpraxis für alle Mädels im Aufbaustadium.

Die weibliche A-Jugend des Trainergespanns Jojo Koch und Oli Borrmann strebt zur Saison 21/22 erneut eine Teilnahme auf Verbandsebene an - im Idealfall soll der Coup von vor zwei Jahren mit der BWOL-Qualifikation wiederholt werden. Angesichts des Wechselspiels an Spielerinnen gerade im Stuttgarter Großraum sind die Schussentälerinnen natürlich wieder krasser Außenseiter. Dennoch hat man schon bewiesen, dass man mit dem ein oder anderen Topverein mithalten kann. Die A-weiblich ist dabei auch gerne noch offen für Talente aus der Region oder Studentinnen des Jahrgangs 2003. So müssen die Mädels ihrerseits ja bereits die ersten Schulabgängerinnen in die Fremde ziehen lassen.

Auch bei den B-Mädels steht der Griff nach einem BWOL-Startplatz auf dem Wunschzettel. Mit einigen HVW-Auswahl-erfahrenen Akteurinnen ist der Kader qualitativ gut bestückt. Ein großes Trainerteam aus Christian Herter, Hania Hoffmann (B1), Oli Borrmann, Annka Kübler, Bernd Liebermann (B2) soll für optimale Entwicklungsmöglichkeiten der einzelnen Spielerinnen sorgen.

Die weibliche C-Jugend von Chefcoach Rainer Denzler, unterstützt von Laura Mayer, wird mit einem extrem jungen Team und ohne Erfolgsdruck die Qualispiele bestreiten.

Mit weiteren Kandidaten und Kandidatinnen für die Trainerämter laufen derzeit noch Gespräche.

Interessant wird unterdessen sein, ob es überhaupt eine Quali geben wird. Angesichts der Corona-Situation laufen beim HVW derzeit Überlegungen, wie eine Quali aussehen kann. Fest steht, der HVW will eine spielen - wie immer diese dann aussehen mag.

Im Jugendlager des TVW freut man sich über die kontinuierliche Entwicklung und ist gerüstet für die Herausforderungen in 21/22.