TV Weingarten Handball e.V.

Damen 2 gegen Ludwigsfeld: Punktgewinn oder -verlust?

In einer mehr als spannenden Partie gegen Ludwigsfeld hieß es am Ende unentschieden bei der Begegnung der Damen 2 gegen Ludwigsfeld. Abermals wäre an diesem Tag ein Sieg mehr als möglich gewesen, doch irgendwo scheint momentan der Wurm drin zu sein. Nach dem Spiel waren Enttäuschung und Ernüchterung groß, denn eine Antwort ob der Punkt ein Gewinn oder ein Verlust ist, hatte niemand so wirklich parat.

Handball Damen
Bezirksliga
TSF Ludwigsfeld - TV Weingarten 2 21:21 (12:12)

Damen 2 gegen Ludwigsfeld: Punktgewinn oder -verlust?

In einer mehr als spannenden Partie gegen Ludwigsfeld hieß es am Ende unentschieden bei der Begegnung der Damen 2 gegen Ludwigsfeld. Abermals wäre an diesem Tag ein Sieg mehr als möglich gewesen, doch irgendwo scheint momentan der Wurm drin zu sein. Nach dem Spiel waren Entäuschung und Ernüchterung groß, denn eine Antwort ob der Punkt ein Gewinn oder ein Verlust ist, hatte niemand so wirklich parat.

Zu Beginn der Begegnung erwischten die Gastgeberinnen aus Ludwigsfeld den besseren Start. Die Abwehr glich eher einem Schweizer Käse und alle Bemühungen halfen wenig. Immer und immer wieder verschlief es der TVW konsequent zu agieren und übersah einige Spielerinnen komplett. Einzig und allein Torfrau Nicole Spänle ist es zu verdanken, dass die klaren Einwurfchancen der Hausherrinnen nicht immer im Tor landeten. Diese hatte einen Prachttag erwischt und konnte sich immer wieder in Szene setzen.

Ludwigsfeld konnte sich af 4:2 absetzen. Langsam kam der TVW besser ins Spiel. Die Abwehr agierte nun besser und das unerfahrene Team der Kontrahenten musste feststellen, dass sich Weingarten nicht so leicht schlagen lassen würde. Das Team um Urgestein Karin Kühl steckte nicht auf und konnte immer auf Schlagdistanz bleiben.

Auf der Gegenseite scheinte dies den Gastgebrinnen gar nicht zu passen. Diese machten fortan durch unnötige Frustfouls durch Nachschlagen oder Meckern auf sich aufmerksam, weshalb zum Schluss der Partie gleich zwei Spieler des TSF mit roter Karte wegen Zeitstrafen das Parkett verlassen mussten.

Die Phasen der Überzahl nutzte Weingarten allerdings nicht clever genug. Nach dem Ausgleich zum 10:10 verpasste man es, noch einen drauf zu legen. Technische Fehler schlichen sich ein und gaben Vorlagen für Ludwigsfeld.

Nach dem 12:12 zur Halbzeit wollte man dann nochmal alles geben. Die zweite Halbzeit begann dann aber ähnlich, wie die erste aufgehört hat. Die Partie verlief eher zäh. Die wenigen Einwurfmöglichkeiten wurden meistens von den Torhütern beider Seiten pariert. Das Spiel tröpfelte so vor sich hin und es wurden wechselseitig Treffer erzielt.

Erst beim Stand von 16:18 in der 48. Spielminute konnte der TVW erstmals in Führung gehen und man witterte seine Chance. Allerdings war Fortuna an diesem Tag dann nicht auf Seiten der Weingärtler Truppe. Herausgespielte Chancen fanden einfach nicht den Weg ins Tor. So gelang es den Gastgeberinnen wieder, auf 18:18 auszugleichen.

Die Schussentälerinnen wollten das Spiel nun unbedingt gewinnen. Es wurden nochmals alle Kräfte zusammen genommen und Nathalie Heymann gelang 59:38 der Führungstreffer zum 20:21. Allen beteiligten war klar, dass die Gegner in den verbleibenden Sekunden weit weg vom Tor gehalten werden müssen. Allen Bemühungen zum Trotz gelang es der Linksaussen Patricia Tritarelli 14 Sekunden zum Schluss aus einem engen Winkel den Ball mit einem gezielten, hohen Heber über Spänle ins Tor zu befördern - 21:21. Ein schneller Angriff des TVWs beförderte den Ball zwar nochmal zwischen die Pfosten, allerdings den Bruchteil einer Sekunde nach Abpfiff, sodass der Treffer nicht mehr zählte.

Man trennte sich also mit einem eigentlich fairen Unentschieden. Für Weingarten wäre allerdings mehr drin gewesen. Einzig Torfrau Spänle ist es zu verdanken, dass man überhaupt einen Punkt mit ins Schussental nehmen durfte. Neben unzähliger Chancen während der Partie, parierte diese ebenfalls sechs von neun gegebenen Strafwürfen.

TVW: Nicole Spänle, Jacqueline Braunger (beide Tor), Sarah Bauknecht (6/3), Marion Merk (4), Stephanie Schneider (4), Julia Müller (3), Nathalie Heymann (2), Maike Hämmerle (1), Jasmin Sonntag (1), Carolin Müller, Nicola Mirsberger, Karin Kühl, Ines Gmünder.