TV Weingarten Handball e.V.

Damen 2 mit rabenschwarzem Tag gegen Langenau/Elchingen

Eine desolate Leistung lieferten die Damen 2 des TV Weingarten am Sonntag gegen Langenau/Elchingen ab. Nach verschlafenen Anfangsminuten rannte man die komplette Spielzeit einem Rückstand hinterher und musste sich schlussendlich viel zu deutlich mit 34:21 geschlagen geben.

Damen 2
Bezirksklasse
HSG Langenau/Elchingen – TV Weingarten 2 34:21 (16:9)

Damen 2 mit rabenschwarzem Tag gegen Langenau/Elchingen          

Eine desolate Leistung lieferten die Damen 2 des TV Weingarten am Sonntag gegen Langenau/Elchingen ab. Nach verschlafenen Anfangsminuten rannte man die komplette Spielzeit einem Rückstand hinterher und musste sich schlussendlich viel zu deutlich mit 34:21 geschlagen geben.

Den Beginn der Partie verschlief der TVW komplett. Zu große Löcher in der 3:2:1 Abwehr luden die Gastgeberinnen der HSG quasi zum Durchmarsch ein. Im Angriff fehlte die nötige Cleverness.

Nach fast sieben Spielminuten beim Spielstand von 3:0 fasste sich Rebecca Hilebrand ein Herz und hielt ihre Mannschaft bis zum Stand von 9:6 mit fünf Schlagwurftreffern im Spiel. Allein ihr ist es zu verdanken, dass der Rückstand zu Beginn der Partie nicht noch größer wurde.

In der Defensive fehlte es allerdings immer noch an der nötigen Konsequenz, sodass man den Abstand nicht ausgleichen konnte. Trainer Gmünder stellte zwischenzeitlich auf eine defensivere Abwehrformation um. Doch immer noch war man die entscheidende Millisekunde zu langsam, was Langenau/Elchingen geschickt ausnutzte und den Vorsprung bis zur Halbzeit auf ein vorentscheidendes 16:9 ausbaute.

Obwohl sich trotz des Rückstandes keine der TVW Damen aufgab und jede im zweiten Durchgang zumindest Ergebniskorrektur betreiben wollte, war an diesem Tag wohl einfach der Wurm drin. Egal welches Mittel man auch anwendete oder wie sehr man sich auch anstrengte, nichts schien zum Erfolg zu führen.

So plätscherte das Spiel weiter vor sich hin und der HSG gelang es, den Vorsprung immer weiter auszubauen. In den Gesichtern der TVWlerinnen konnte man allmählich auch große Fragezeichen ablesen, da keine von diesen wirklich nachvollziehen konnte, was momentan auf dem Spielfeld geschieht. Einerseits wunderte man sich darüber, warum an diesem Tag einfach nichts zusammen laufen wollte. Andererseits war man überrascht über die Gastgeberinnen, die mit zehn Toren in Front deutlich auf der Siegerstraße waren und gut 15 Minuten vor Spielende dennoch mit äußerst unsportlicher Spielweise auf sich aufmerksam machten.

In der letzten viertel Stunde konnte Youngster Lilian Roth noch mit einigen gelungenen Einzelaktionen auf sich aufmerksam machen und ihr Team damit noch vor viel Schlimmerem bewahren. Dennoch reichten auch ihre Bemühungen nicht aus und schlussendlich hatte man mit einem viel zu deutlichen 34:21 das Nachsehen.

TVW: Springer, Henn (beide Tor), Hilebrand (7/1), Roth (4), Hämmerle (3), Romer (2), Schneider (2), Kiner (2/1), Nowak (1), Sonntag, Wucher, Nogly, Spahr.